Vasco drehte die Partie und besiegte Athletico-PR in der Arena da Baixada mit 3:1. Trainer Pedro Emanuel lobte die mentale Reaktion der Mannschaft und erläuterte, warum er sich für eine Dreierkette entschieden hatte. Er sagte, die Umstellung sei auf eine Serie gefolgt, in der Vasco in drei Spielen sieben Gegentore kassiert hatte, und sollte für mehr defensive Stabilität gegen einen Gegner sorgen, der in der Luft stark und im Angriff körperlich sehr robust ist.
Mendoza brachte Athletico-PR in der ersten Halbzeit in Führung. Nach Änderungen zur Pause traf Vasco dreimal: durch ein Eigentor von Aguirre sowie Tore von Bruno Duarte und Gabriel Pereira. Emanuel sagte, die Abwehrreihe habe den ersten Fernschuss zugelassen, lobte aber die Widerstandsfähigkeit der Spieler. Zudem erklärte er, dass es ihnen während eines großen Teils der Partie gelungen sei, bei Flanken Druck auszuüben.
Der Trainer sagte, Vascos Effizienz im Angriff sei entscheidend gewesen: Die Mannschaft habe sich Chancen herausgespielt, diese aber nicht genutzt, bevor sie nach der Pause innerhalb einer fünf- bis sechsminütigen Phase traf. Er räumte außerdem ein, dass die Mannschaft nach einer Reihe schlechter Ergebnisse nervös gewesen sei und den Spielern bewusst gewesen sei, wie wichtig ein Sieg in dieser Phase der brasilianischen Meisterschaft war.
Emanuel sagte, Vasco sei nach der Führung kompakt geblieben und habe nach einem Platzverweis für Athletico-PR nur wenig zugelassen. Er beschrieb die Dreierkette als Reaktion auf den Gegner und die jüngste Defensivbilanz der Mannschaft, nicht als dauerhafte Festlegung. Die Aufstellung könne sich für das nächste Spiel ändern.
Durch den Sieg kam Vasco auf 41 Punkte und lag damit vier Punkte vor Grêmio, dem zum Zeitpunkt des Berichts ersten Team in der Abstiegszone. Außerdem endete eine 19-jährige Durststrecke ohne Sieg gegen Athletico-PR in der Arena da Baixada. Vascos nächster Schwerpunkt ist das Halbfinale der Copa do Brasil gegen Palmeiras: Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel soll die Mannschaft am Sonntag im Rückspiel im São Januário Heimrecht haben.
Quellen: Globo Esporte.
