Coritibas Interimstrainer Guilherme Bossle nahm Rodrigo Moledo nach dessen Elfmeterfoul in der Nachspielzeit bei der 0:1-Niederlage gegen Internacional am 34. Spieltag des Brasileirão im Beira-Rio in Schutz. Alerrandro verwandelte den Strafstoß und sicherte Internacional den Sieg.
Bossle sagte, dass das Trainerteam unmittelbar nach dem Spiel in Porto Alegre nicht mit Moledo gesprochen habe, weil der Verteidiger sich einem Dopingtest unterzogen und sich nicht in der Kabine zur Nachbesprechung eingefunden habe. Der Trainer sagte, der Vorfall werde intern aufgearbeitet, und fügte hinzu, dass die Mannschaft sowohl bei Siegen als auch bei Niederlagen zusammenhalte.
Moledo wurde bestraft, nachdem er das Bein gehoben und Juninho getroffen hatte, als der Ball nicht mehr im Spiel war. Nach der Niederlage steht Coritiba bei 42 Punkten und hat den Verbleib in der Série A noch nicht gesichert. Vier Spiele gegen Santos, Bahia, Flamengo und Palmeiras stehen noch aus.
Bossle sagte, Coritiba wolle die Punktzahl erreichen, die nach Einschätzung des Vereins den Verbleib in der höchsten Spielklasse für 2027 sichern werde. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Mannschaft in der Série A bleiben werde, und verwies auf ihren Einsatz und ihr Engagement. Zudem sagte er, sie könne die benötigten Punkte holen, wenn sie weiterhin auf demselben Niveau spiele.
Der Interimstrainer lobte Coritibas Leistung in der ersten Halbzeit. Die Mannschaft habe sich an den Plan gehalten, eine klare Torchance herausgespielt und Angriffe durch Ballbesitz und Vorwärtsbewegung aufgebaut. Nach der Pause sei das Niveau der Mannschaft gesunken, als Internacional höher presste. Bossle führte die Veränderung teilweise auf die Erholungszeit der Mannschaft zurück, nachdem sie am Samstag gespielt hatte.
Quellen: Globo Esporte.