Santos-Trainer Cuca lobte die Leistung seiner Mannschaft trotz der 2:1-Niederlage gegen Bragantino am Montag in der 34. Runde der brasilianischen Meisterschaft. Außerdem stellte er die Entscheidung infrage, in der zweiten Halbzeit keinen Elfmeter zu geben, nachdem Rony nach einem Zweikampf mit Ryan Augusto im Strafraum zu Boden gegangen war. Schiedsrichterin Edina Alves Batista entschied nicht auf Elfmeter, und der VAR empfahl keine Überprüfung.

Cuca sagte, das Ergebnis spiegele die Leistung von Santos nicht wider, und verwies auf den Ballbesitz der Mannschaft sowie 17 Torschussversuche. Ein frühes Eigentor von Rodinei und Bragantinos zweiter Treffer, der drei Minuten nach Santos’ Ausgleich fiel, hätten die Pläne der Gäste durchkreuzt. Rodinei habe dem Trainer gesagt, er sei durch die Stadionbeleuchtung abgelenkt gewesen und habe den Ball nicht gesehen.

Der Trainer sagte, er habe sich die Elfmeterszene im Fernsehen angesehen und sei überzeugt, dass Rony zu Fall gebracht worden sei. „Es erstaunt mich, dass der VAR die Szene nicht infrage gestellt hat“, sagte Cuca und fügte hinzu, dass die Offiziellen im Videoraum einen besseren Blickwinkel gehabt hätten. Die Entscheidung habe der Mannschaft geschadet, sagte er, doch er gebe dem Schiedsrichter nicht direkt die Schuld.

Cuca sagte, die Niederlage werde Santos’ Streben nach einem Platz in der nächsten Copa Libertadores nicht beenden. Dem Klub stehen noch vier Ligaspiele bevor: gegen Coritiba, Grêmio, Vitória und Botafogo. Außerdem hoffe er, dass mehrere verletzte Spieler, darunter Willian Arão, Escobar, Lucas Veríssimo, Thaciano und Moisés, für die Schlussphase zurückkehren würden.

Der Trainer wies die Vermutung zurück, Santos habe einen umfassenderen Formeinbruch erlitten. Er verwies auf sieben Siege und vier Unentschieden in den zwölf vorherigen Spielen der Mannschaft vor der Niederlage gegen Bragantino und sagte, Santos habe Fortschritte gemacht, nachdem das Team darum gekämpft hatte, sich von der Abstiegszone abzusetzen.

Quellen: Globo Esporte.